Freitag, 1. Juni 2012

Heimwerken mit dem HTC One X

Zu guter Letzt möchte ich noch über eine kleine Anektote aus 6 Wochen Test mit dem HTC One X berichten.

Ein Freund hat mich kürzlich darauf angesprochen, warum ich denn eine Schutzfolie auf mein Test-HTC geklebt habe. Nach meiner Erklärung, dass das Handy nicht mir gehört, und außerdem ohnehin auf allen meinen Displays solch eine Folie klebt, hat er mir nur dieses Video geschickt:




Meine Meinung dazu:
Das Holz zu hart, der Nagel zu stumpf - Das HTC One X ist sicher nicht schuld am Unvermögen dieses "Heimwerkers".

Freitag, 25. Mai 2012

Kameratest bei Grenzbedingungen

Gestern Abend habe ich bei einsetzender Dämmerung ein paar Fotos in meinem Garten gemacht.

Dazu konnte ich feststellen, dass gerade in der Makro-Einstellung ein aktivierter Blitz die Blüten unecht erscheinen lässt.

                         Feuerdorn mit Makro und Blitz


                         Feuerdorn mit Makro ohne Blitz


Daher den erzwungenen Blitz bei Nahaufnahmen besser erst ab dem Übergang von der Dämmerung zur Nacht einschalten oder wenn es wirklich dunkel ist.

15 Minuten später war das Ergebnis nicht mehr ganz so verfälscht:

                       Sumpfschwertlilie mit Makro und Blitz


                                             Sumpfschwertlilie mit Makro ohne Blitz


Hier noch ein paar Impressionen mit deaktiviertem LED-Blitz:

Feige


Rosenstrauch...


...mit Einzelblüte


Giersch - lästiges Unkraut und Heilpflanze


Wie schon oben beschrieben entstanden diese Fotos bei wenig Tageslicht. Meines Erachtens kommt hier der hervorragende Lichtsensor besonders gut zur Geltung. Er verstärkt das Licht dermaßen, dass man denken könnte, es sei helllichter Tag.

Dieser Kameratest hat mir sehr imponiert und meine Begeisterung für das HTC One X noch verstärkt.


kleine Zugabe









Dienstag, 22. Mai 2012

FullHD Sportvideo bei Tageslicht

Ich wollte ein Bewegungsvideo in FullHD aufnehmen um festzustellen, was diesbezüglich mit dem HTC möglich ist und wo die Grenzen sind.

Ich glaube, man kann sehr gut erkennen, dass der digitale Zoom nicht ideal für solche Aufnahmen ist. Ohne Zoom erscheint aber alles einfach zu weit weg - trotz nur ca. 35 m Entfernung vom Geschehen. Das Zoomen selbst funktioniert nicht stufenlos.

Ich denke aber, dass ist bei allen entsprechenden Geräten so und kann ohne optischen Zoom derzeit noch nicht gut genug gelöst werden.

Für 27 sek Dreh gingen übrigens 35 MB Speicherplatz drauf.

Hier das Ergebnis:

http://www.youtube.com/watch?v=lAYwkPn-sNE&feature=youtu.be


Meine Rezension auf Amazon und Ciao

Top-Handy dessen Schwächen fast zu vernachlässigen sind,
21. Mai 2012


  
Ich durfte das HTC One X für einige Wochen im Rahmen eines trnd Projektes testen.

Vorab möchte ich feststellen, dass ich bisher ein Acer Liquid MT als Firmen- und Privathandy in Verwendung hatte und somit noch nicht in die Oberklasse der Smartphones vorgedrungen war. Einerseits habe ich mich immer gefragt was mein persönlicher Nutzen eines solchen Smartphones für mich wäre. Ich nutze keine Spiele-Apps und bin auch sonst niemand, der ständig auf seinem Handy herumwischt und dabei seine eigentliche Umgebung vergisst. Andererseits stellt mir mein Dienstgeber durch einen Flat-Tarif das Handy auch fast uneingeschränkt für die private Nutzung zur Verfügung. Warum also unnötig Geld ausgeben?

Nun, nach diesen Testwochen, in denen ich ausschließlich das HTC verwendet habe, denke ich als technophiler Mensch:' "schön wär's schon, würde das HTC mir gehören!"'

Das HTC One X ist ein Alltagsbegleiter in allen Lebenslagen, das kaum Wünsche aus der digitalen Welt offen lässt. Da und dort wären kleine Verbesserungen angebracht, aber im Großen und Ganzen kann ich mir kein besseres Handy vorstellen. Vielleicht würde ich dasselbe auch über das Samsung Galaxy S3 oder das neue iPhone sagen, aber ich habe hier eben das HTC, und darüber bin ich sehr froh.

Bei der Bewertung im Detail möchte ich einen etwas unkonventionellen Weg einschlagen und mich, obwohl ich eigentlich kein Schwarzmaler bin, auf das meiner Einschätzung nach Negative beim HTC One X beschränken. Die positiven Eigenschaften sollten mittlerweile aus unzähligen Rezensionen allgemein bekannt sein und für die Kaufentscheidung gesucht werden ohnehin nur die Schwächen.
Zu umfangreich sind die Features dieses High-End-Smartphones. Das Handy kann alles was man sich vorstellen kann und fast alles ist von HTC perfekt gelöst.
Deshalb erreicht es bei mir locker 5 Sterne, auch trotz der nachfolgend aufgelisteten Kritikpunkte.
Ich würde es salopp '"Jammern auf sehr hohem Niveau"' nennen.

1. Lieferumfang
Prinzipiell ist alles dabei was man braucht. Aber an einem Handyetui sollte es in dieser Preisklasse nicht scheitern. Muss ja nicht gleich ein Bugatti sein.

2. Lautstärkenwippe
Ich kann nicht genau sagen warum, aber irgendwie ist sie bei der Bedienung mancher Funktionen immer im Weg.

3. Akkulaufzeit
Ich bin grundsätzlich Wenignutzer, aber wenn ich das Handy abends nicht auflade habe ich Angst, dass morgens zu wenig Saft für den Wecker bleibt. Ist mir während der Testphase übrigens 1 x passiert. Da war allerdings die mit dem HTC nicht kompatible App '"Barcode Scanner"' schuld, die ich am Vortag ausprobiert hatte. Hat kaum mit einem Code funktioniert, und der ständig aktive Autofokus hat sich im System so festgekrallt, dass auch nach Schließen der App der Medienserver weiter arbeitete. Das hat dem Akku innerhalb von ein paar Stunden ausgesaugt. Der Ursache auf den Grund zu gehen hat mich selbst auch viel Zeit gekostet.
Wobei der Akku bei den meisten anderen Smartphones um nichts besser ist.

4. Fix verbauter Akku
Finde ich grundsätzlich schlecht. Die Gründe kann sich jeder selbst ausmalen. Leicht abgeschwächt wird dieses Minus durch die 2 Jahre Garantie auf den Akku.

5. Lästiger Ausschaltknopf
Selbst im Standby schaltet sich das Handy bei längerem (ein paar Sekunden) Druck auf den Ausschaltknopf aus. Bei mir oft wenn ich sitze und der Knopf gegen meinen Hüftknochen drückt. Abhilfe: das Handy verkehrt herum in die Hosentasche, dann passiert das nicht.

6. Synchronisationssoftware HTC Sync
Funktioniert bei mir (Windows 7 Ultimate, 32 Bit, SP 1) nicht wie es sollte. Das Handy wird zwar erkannt, aber z.B. Musik von meiner Festplatte übertrage ich lieber anders, weil es so einfach nicht geht. Betreffend Synchronisation meiner Kontakte bin ich froh, diese auch auf der Sim-Karte gespeichert zu haben, da sie sonst jetzt weg wären. Und nein, ich bin kein PC-Newbie!

7. Pixelfehler
Vor ein paar Tagen ist mir ein Pixelfehler aufgefallen, den man allerdings nicht immer sieht. Nur in manchen Anwendungen bemerke ich beim Scrollen einen rot blinkenden Pixel. Ob dieser schon bei der Auslieferung vorhanden war kann ich nicht sagen.

Weitere Fehler, die bei anderen Testern und Besitzern aufgetreten sind wie ein flackerndes Display oder einen Gelbstich hatte ich nicht. Auch die hervorstehende Kameralinse und die Wärmeentwicklung (hätten andere mit einem Quad-Core auch) stören mich nicht.

Damit bin ich mit meiner ungewöhnlichen Rezension auch schon am Ende.
Alles andere, wirklich alles ist extrem positiv, und das HTC viel mehr als ein nettes aber teures Spielzeug.

Ins Büro mit HTC Car und Google Maps

Heute habe ich einmal mit HTC Car die Möglichkeit genutzt, mich parallel zu meinem im Auto fix eingebauten TomTom Navi mit Google Maps zur Arbeit führen zu lassen. Gerade weil ich den Weg so gut kenne kann ich sehr gut abschätzen ob und welche Fehler das HTC im Zusammenspiel mit Google Maps macht.




Zuerst wird über GPS der eigene Standort gesucht was sehr rasch geht. Die Google Standortsuche habe ich übrigens nicht aktiviert. Google geht es nämlich gar nichts an wo ich mich befinde, auch nicht ungefähr, wie behauptet wird.

Danach gibt man sein Ziel ein, entweder über die Tastatur oder über die Sprachsteuerung, was natürlich komfortabler ist.
Bei mir hat die Spracheingabe wunderbar funktioniert - das Ziel wurde genau erkannt. Wobei ich in einem anderen Eintrag schon erwähnt habe, dass es da - vor allem bei Kinderstimmen Probleme geben kann.

Google Maps ist es übrigens egal ob man Straße oder Ort zuerst eingibt.
Sobald man die Navigation startet fängt die Computerstimme an, einem die Route anzusagen, und man kann losfahren.



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In den Einstellungen kann man auch noch verschiedene Parameter festlegen oder nach Alternativrouten suchen, aber ich wollte es für's Erste bewusst so einfach wie möglich halten.
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So habe ich also mit 2 laufenden Navis den 20 minütigen Weg in meine Arbeit zurückgelegt.




Beide Navis sagen Richtungsänderungen ein paar Hundert Meter vorher zum ersten Mal an und sind auch direkt an einer Kreuzung oder einem Kreisverkehr in etwa gleich schnell.

Da ich weiß, dass mein TomTom wirklich gut und die gespeicherten Karten hochaktuell sind und ich auf der Strecke keinerlei Unterschiede feststellen konnte, kann ich über die einfache Routenführung mit dem HTC One X nur Gutes berichten. Bleibt abzuwarten wie es aussieht wenn's komplizierter wird.

Die Nadelöhre sind selbstverständlich die Karten, die bei der Wegführung ständig aus dem Netz geladen werden und der hohe Akkuverbrauch, da dem HTC bei der Routenführung auch eine hohe Rechenleistung abverlangt wird. Die CPU selbst kommt damit locker klar.

Abhilfe bei ständiger Verwendung schafft da entweder ein Datentarif mit Flatrate oder eine gute Navi-App.
Bis 29.5. bekommt man z.B. Navigon DACH für Android um € 37,37 und Europe um € 47,47, was im Vergleich mit der Software aus dem iTunes Store geradezu ein Schnäppchen ist.
Ob sie auch gut ist weiß ich nicht. Die vielen Bewertungen ergeben zusammen einen Schnitt von 3,7.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.navigon.navigator_checkout_dach

Im Ausland wird man ohne "normales" Navi wegen der hohen Roamingkosten über eine solche App nicht hinwegkommen.

Den Akkuverbauch bekämpft man ganz einfach mit einem Kfz-Ladegerät - logisch.

Dazu wird auch noch eine passende Halterung aus dem Zubehörangebot fällig.